Arme Indonesier Spuren die Auswirkungen Hoher Olpreise
(Hi guys, I found this article when I was surfing in Internet. I'm a bit surprise since this is my article which was published previously by OhmyNews , a citizen online news based in South Korea, and now my article was translated in German language. The original article is in English , title "What Poor People Say About Their Life". Yuri)
Samstag, den 30. August 2008 um 17:28 Uhr von Yuri Alfrin
Die Entscheidung der Regierung, den Kraftstoffpreis zu erhöhen, hatte heftige Auswirkungen
Eines Morgens klopfte jemand an meiner Tür, als ich gerade vorhatte zur Arbeit zu gehen. “Sir, könnten Sie mir helfen, indem Sie mir ein Job geben würden? Lassen Sie mich bitte Ihr Haus renovieren,” bat er.
Sarmidi, 60 Jahre alt, ein freiberuflicher Bauarbeiter, der mit seiner Frau und zwei Söhnen in der Nähe meines Hauses in Depok, dem Westlichen Java lebt, ist einer unter vielen, der jeden Job annehmen würde, um zu überleben. Er sagte, dass seit die Regierung am 23. Mai den Kraftstoffpreis angehoben habe, viele Hauseigentümer aufgehört hätten, ihre Häuser zu reparieren oder zu bauen, was weniger Jobs für Sarmidi bedeutet.
Tatsächlich sind seit Mai die Preise für lebensnotwendige Güter gestiegen.
Es war für die Leute wichtiger, ihr Geld für Essen, Arzneimittel und Schulsachen auszugeben, als ihr Haus zu reparieren. Mit seiner kranken Frau und zwei arbeitslosen Söhnen befindet sich Sarmidi in einer ernsten Lage. Er sagte, dass er vor ein paar Monaten von jemandem betrogen wurde, der sich als Journalist einer Zeitung ausgab, und die Spitzenpolizeibeamten in Jakarta kennen würde.
Der Journalist sagte Sarmidi, dass er seinem 25-jährigen Sohn helfen könnte, als Polizist eingestellt zu werden, indem er einen Beamten bestechen würde. Er bat Sarmidi um ungefähr sieben Millionen indonesische Rupien (ungefähr 700 US$), um den Polizeibeamten zu bestechen. Sarmidi hatte das Geld nicht. Schließlich lieh er sich das Geld von seinen Freunden und Verwandten.
Nach mehreren Monaten des Wartens begriff er jedoch, dass der “Journalist” ihn betrogen hatte. Der Spitzenpolizeibeamte sowie das Management der Zeitung bestritten, den “Journalisten” zu kennen. Sarmidi schuldet seinen Freunden und Verwandten jetzt sieben Millionen Rupien. Er hat nur eine Grundschul-Ausbildung. Seine zwei Söhne schlossen die Höhere Schule ab. Als Bauarbeiter bekommt er ungefähr fünfzigtausend Rupien (fünf US$) pro Tag. Für eine vierköpfige Familie in Jakarta ist das kaum ausreichend, wo sich die Lebenshaltungskosten auf ungefähr eine Million Rupien pro Monat oder 33.000 Rupien pro Tag belaufen. Und er bekommt nicht jeden Tag Baujobs.
“Die Entscheidung der Regierung den Kraftstoffpreis zu erhöhen, hat großen Einfluss auf mein Leben. Ich werde ärmer und ärmer, jetzt da die Grundnahrungsmittelpreise stark ansteigen,” sagte er traurig. “Die direkte Unterstützung von 100.000 Rupien pro Monat pro arme Familie, die von der Regierung für sieben Monate als Entschädigung für die Kraftstoffpreiserhöhung ausbezahlt wird, ist nicht genug für uns,” fügte er hinzu. Er bedankte sich bei mir als ich ihn bat morgen wieder zu kommen, um mein kaputtes Fenster zu reparieren.
***
Jeden Morgen nehme ich den Zug, um bei der Antara Nachrichtenagentur in Jakarta zu arbeiten. Für gewöhnlich fahre ich um acht von der Depok Lama Bahnstation ab. An diesem Morgen allerdings wollte ich einige Menschen interviewen, die ihr Leben auf der Straße aufbessern. Am Bahnhof traf ich einen Buchhändler. Johar hat in den letzten acht Jahren Bücher verkauft. Er hat keinen Zeitungsstand oder ein Geschäft, nur einen kleinen Teppich, den er auf dem Bahnsteig ausbreitet, um seine gebrauchten Bücher - ungefähr 50 Romane an diesem Morgen - zu verkaufen.
Er sagt, dass der Herausgeber die Buchpreise nach der Kraftstoffpreiserhöhung um ungefähr 15 bis 25 Prozent angehoben hat. “Nachdem der Herausgeber die Buchpreise angehoben hat, ist es sehr schwierig, Bücher zu verkaufen. Ich verkaufte meine Bücher und erzielte einen Reingewinn von ungefähr 50.000 bis 60.000 Rupien [ungefähr fünf bis sechs US-Dollar] pro Tag. Aber jetzt ist die Situation schwieriger geworden. Nur wenige Leute wollen Romane wie diese hier kaufen,” sagte er.
Ein ojek (Motorrad-Taxi) Fahrer kam in unsere Nähe. Weil er wusste, dass ich ein Journalist bin, bat er mich, seine Meinung über Präsident Susilo Bambang Yudhoyono aufzuschreiben. Er verfluchte die Entscheidung von Yudhoyono, da sie arme Leute noch ärmer hatte werden lassen.
“Aber schreiben Sie bitte meinen Namen nicht auf,” sagte er.
Nicht weit von ihm war ein Bettlerin mit ihrer mageren Tochter. Sie saßen da und bettelten bei Passanten um Geld. Ich ging zu ihr hin und gab ihr 1.000 Rupien (zehn US-Cents) und machte ein Bild von ihr. Sie will mir ihren Namen nicht sagen.
“Ich habe Schwierigkeiten in meinem Leben. Fragen Sie mich daher nicht nach der Politik der Regierung. Ich verstehe nichts davon. Was auch immer die Regierung tut, es ergibt keine Änderung für mein Leben,” sagte sie, während sie auf ihre einjährige Tochter starrte.
Ich wartete auf meinen Zug auf Bahnsteig eins. Wie in jedem Bahnhof in Indonesien, gab es auch hier viele Bettler, die bleiben und was auch immer tun, um zu überleben. An diesem Morgen sah ich, dass es mehr Bettler als üblich im Bahnhof gab.
Am 23. Mai gab die indonesische Regierung bekannt, dass die Kraftstoffpreise um 28.7 Prozent zunehmen würden, da die internationalen Ölpreise 125 US$ pro Barrel erreicht hatten.
Präsident Susilo Bambang Yudhoyono sagte, dass die Kraftstoffsubvention ein Haushaltsdefizit verursacht hätte. Folglich entschied sich die Regierung die Preise von Super von 4.500 auf 6.000 Rupien, Diesel von 4.250 auf 5.500 Rupien und Kerosin von 2.000 auf 2.500 Rupien anzuheben.
Um die Last der armen Leute zu verringern, verteilt die Regierung für nur sieben Monate Subventionen von 100.000 Rupien pro Familie. Seit dieser Ankündigung haben Studenten täglich in den Straßen demonstriert.
Eine Dozentin der Wirtschaftsschule der Universität Indonesiens, Rofikoh Rokhim, sagte, dass die Regierung die Entscheidung nicht vermeiden konnte, weil der Ölpreis auf dem internationalen Markt 125 US$ erreicht hatte.
Sie erklärte, dass zuvor ungefähr 80 Prozent der Regierungssubvention von 40 Prozent der besser gestellten Bevölkerung genossen wurden, während ungefähr 60 Prozent der niedrigen Klasse (arme Leute) nur 20 Prozent der Subvention genossen.
“Das ist nicht fair. Deshalb sollte die Regierung die Kraftstoffsubvention mit der Kraftstoffpreiserhöhung reduzieren. Bedenken Sie, arme Leute haben keine Autos,” sagte sie. Sie gab zu, dass es bald ein Für und Wider geben würde, weil alle Waren und Dienstleistungspreise dabei wären zu steigen. Inzwischen konnten sich die meisten Angestellten in Indonesien nicht über eine Erhöhung ihres Gehalts freuen.
Dieser Beitrag erschien zuerst auf OhmyNews. Die Übersetzung und Veröffentlichung auf der Readers Edition erfolgte mit freundlicher Genehmigung von OhmyNews.
http://www.readers-edition.de/2008/08/30/arme-indonesier-spueren-die-auswirkungen-hoher-oelpreise/it freundlicher Genehmigung von OhmyNews.

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